THE GOOD, THE BAD & THE BEAUTY Ali Eckert präsentiert in der Galerie Fasanen37 Galeriemanager Alexander Görlich PR 10719 Berlin by Udo Walz

Vom 9. Februar 2011 bis zum 23. März 2011 präsentiert die Galerie Fasanen37 (A.Görlich; PR+Galerist) die Ausstellung des Filmemachers und Fotografen Ali Eckert: „THE GOOD, THE BAD & THE BEAUTY“.  Die Ausstellung wurde speziell von Ali Eckert für den Fasanen37  zusammengestellt und zeigt erstmals eine Werkperiode von 1994 bis 2010.
Ali Eckerts Bilder sind die eines Getriebenen. Seine Plattform ist ein Film-Set. Initiiert von einem verborgenen Handlungsstrang.
Eckert, zugleich Filmregisseur, ist Spezialist der inszenierten Fotografie. Seine Bildsprache ist durchsetzt mit Codes, abwechselnd parodistisch und bissig. Die abgebildeten Personen in Eckerts großformatigen Hochglanzfotos sind keine Models sondern inszenierte Charaktere. Entsprungen aus einem Filmskript. Seine Figuren haben eine innere Haltung und ihr Ziel stets vor Augen. Dies macht seine Charaktere authentisch.
Eckerts finale Kompositionen sind wie eingefrorene Filmszenen in die der Betrachter hineingezogen wird. Ob tarantinoesque B-Movie-Motive, überästhetisierende Pin Ups oder Film-Noir-Detektivgeschichten: stets schlagen die Inszenierungs-, Erotik,- und Trashpegel voll aus.
Nur wenige Fotografen sind wie Ali Eckert in der Lage, gleichzeitig so präzise bis ins Detail zu inszenieren und uns doch den Raum für eigene Bildromane frei zu halten.
Im Vordergrund seiner künstlerischen Tätigkeit steht immer ein Spiel mit Schönheit. Aber eine Schönheit mit Macken. Der Begriff ‚schön’ wird gebrochen. Ob mit Trash, Gewalt oder Sex.

Ali Eckert:
Im Vordergrund meiner künstlerischen Tätigkeit steht immer ein Spiel mit Schönheit. Aber eine Schönheit mit Macken. Der Begriff ‚schön’ wird gebrochen. Ob mit Trash, Gewalt oder Sex.
Das, was wir als ‚schön’ empfinden, ist stets subjektiv und abhängig von der eigenen Sozialisation. Meine Schönheitsideale sind vor allem durch die bildende und darstellende Kunst geprägt. Ob das wollüstige Rot in barocken Gemälden, der hintergründige Sex in Pop-Art oder mattreflektierende Ritterrüstungen aus Historienfilme.
Meine Fotos haben mehrere Ebenen. Die Erste ist ‚der erste Eindruck’. Die Oberfläche. Es sind meine ästhetischen Vorbilder, die diese ‚Oberfläche’ beeinflussen. Die weiteren, verborgenen Ebenen entwickeln sich aus den Darstellern, die ich in einen imaginären Film-Plot stelle. Diese Personen sind nie ‚Models’ sondern stets Charaktere, die eine innere Haltung, eine Motivation haben. Mich reizt weniger die theoretische Auseinandersetzung, sondern vielmehr die emotionale Ansprache. Es ist es die Art und Weise wie wir uns mit Ästhetik auseinandersetzen. Ein visueller Diskurs. Dies kann ein süffisantes Lächeln, eine kindliche Neugier oder erotischer Flirt sein. Die Emotionen des Betrachters für einen kleinen Moment, nämlich den, während er sich das Bild anschaut, zu gewinnen und eine emotionale Veränderung zu bewirken. Das ist die Herausforderung.
Der allererste Eindruck, d.h. die ‚Oberfläche’, ist, was der Betrachter als ‚schön’ oder als ‚angenehm’ empfinden könnte. Während dieser Phase versuche ich den Blick in die Tiefe zu lenken, auf den ‚Hintergrund’ des Bildes. Dieser steht im Widerspruch und stellt ein ‚visuelles Spiel’ her. Im besten Fall eine ‚unterhaltsame Dialektik’. Das ist mein Ziel.

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One Response to THE GOOD, THE BAD & THE BEAUTY Ali Eckert präsentiert in der Galerie Fasanen37 Galeriemanager Alexander Görlich PR 10719 Berlin by Udo Walz

  1. Mane 20. Februar 2011 at 23:22 #

    Hi Dorian,danke.
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